La
histeria (del
francés hystérie, y éste del
griego ὑστέρα, «útero») es una afección psicológica que pertenece al grupo de las
neurosis y que padece el uno por ciento de la población mundial. Se encuadra dentro de los
trastornos de somatización y se manifiesta en el
paciente en forma de una
angustia al suponer que padece diversos problemas físicos o psíquicos. En tanto que neurosis, no se acompaña nunca de una ruptura con la realidad (como en el
delirio) ni de una desorganización de la
personalidad. Técnicamente, se denomina
conversión histérica.
El
cerebro histérico no está enfermo, pero ciertas regiones son, manifiestamente, sede de una actividad anormal, y determinados circuitos parecen encontrarse transitoriamente bloqueados por una especie de
parálisis funcional.
Die Bezeichnung
Hysterie (von griechisch
hystera: Gebärmutter, verwandt mit lat.
uterus) als psychologischer Fachbegriff für eine
neurotische Störung gilt inzwischen als veraltet und wurde im
ICD-10 durch die Bezeichnungen
dissoziative Störung (F44) bzw.
Histrionische Persönlichkeitsstörung (F60.4) ersetzt – nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass dem Begriff der Hysterie aus
etymologischer Sicht eine Verbindung mit dem weiblichen Geschlecht sowie eine negative Bewertung anhaftet. Andere gebräuchliche Synonyme sind: histrionische Reaktion,
Konversionsstörung,
Konversionshysterie,
Somatisierungsstörung (bei multiplen, häufig wechselnden körperlichen Syndromen), sowie
psychoreaktives Syndrom.
Geschichte des KrankheitsbildesDie
Hysterie gilt als die älteste aller beobachteten psychischen Störungen. In den antiken Beschreibungen der Hysterie in altägyptischen Papyri wie bei
Platon und
Hippokrates wird die Ursache der Krankheit in der Gebärmutter gesehen. Konzeptionell ging man davon aus, dass die Gebärmutter, wenn sie nicht regelmäßig
mit Samen (Sperma) gefüttert werde, im Körper suchend umherschweife und sich dann am Gehirn festbeiße. Dies führe dann zum typischen „hysterischen“ Verhalten. Dem widersprach erstmals der englische Arzt
Thomas Sydenham (1624-1689), auch Charcot und Freud wiesen darauf hin, dass Hysterie nicht ausschließlich eine
Frauenkrankheit sei.
Paul Julius Möbius definierte (1888) die Hysterie provisorisch als
alle diejenigen krankhaften Erscheinungen, die durch Vorstellungen verursacht sind. Dies entsprach der allgemeinen
Definition der Hysterie vor 1895 und erfasste praktisch einen Großteil aller psychischen Erkrankungen. Das Krankheitsbild war also sehr unspezifiziert und umfangreich. Übergeordnetes Merkmal der Hysterie war damals bereits das Fehlen
somatischer Ursachen, welches heute allen psychogenen Krankheiten zugrunde liegt. So wurde sie im 19. und im beginnenden 20. Jahrhundert besonders häufig diagnostiziert.
Bezeichnenderweise führte auch
Sigmund Freuds Weg zur
Psychoanalyse über die Hysterie, wobei sich Freud auf den Hysteriespezialisten
Jean-Martin Charcot (1825-1893) berief. Charcot dokumentierte das Verhalten seiner Patientinnen ausführlich, auch mit den Mitteln der Fotografie. Seine Fotos zeigen eindrückliche Beispiele von Patientinnen, die sich in die Diagnose des Arztes hineinleben wie in eine Theaterrolle. Später gab Freud zusammen mit
Josef Breuer seine „
Studien über Hysterie“ heraus, 1895 erstmals veröffentlicht, geschlossen editiert mit der Auflage von 1922. Diese Studien gelten allgemein als erste Werke der Psychoanalyse. Der Begriff „Hysterie“ wurde von Freud allerdings neu definiert, wobei er unter anderem den Begriff
Konversionsneurose einführte, weil hier nach seiner Ansicht psychisches Leiden in körperliches konvertierte. Allerdings hat sich diese Umbenennung nicht durchsetzen können, zumal später erkannt wurde, dass nahezu jedes psychische Leiden körperliche Symptome hervorruft, die keineswegs „hysterische“ Merkmale aufweisen müssen. Als typische Prädiktoren für die hysterische Entwicklung sah Freud geistig leistungsfähige junge Menschen, die in einem anregungs- und bildungsarmen Familienklima aufwachsen und die einen
Hang zur Tagträumerei (Breuer) aufweisen.
Ebenfalls auf diese beiden Wissenschaftler geht die Einführung
ätiogenetischer Kriterien hinsichtlich eines krankheitstypischen psychischen Vorgangs zurück. Ihn aufzudecken sah Freud als das eigentliche Problem, denn er sei mit jenen Auskünften, die der Hysteriker freizügig erteilt, nicht zu erkennen. Es erschien so, als würde der Patient gerade diesen Vorgang verstecken wollen. Die später von Freud gemachte Entdeckung
unbewußter Vorstellungsinhalte eigneten sich zur Entwicklung einer ätiogenetischen Erklärung sowie zur Entwicklung der
Psychoanalyse als Form der
Gesprächstherapie ohne Anwendung der
Hypnose.
Noch bis 1952 wurde dieser Begriff als
Sammelbegriff für eine Vielzahl nicht klar umrissener und ausschließlich weiblicher Beschwerden verwendet bis er von der „American Psychiatric Society“ aus der Liste der Krankheiten gestrichen wurde.
Female hysteria was a once-common medical diagnosis, made exclusively in women, which is no longer recognized by modern medical authorities. It was a popular diagnosis in Western nations, during the
Victorian era, for women who exhibited a wide array of
symptoms including faintness, nervousness, insomnia, fluid retention, heaviness in abdomen, muscle spasm, shortness of breath, irritability, loss of appetite for food or sex, and a "tendency to cause trouble".
Patients diagnosed with female
hysteria would sometimes undergo "pelvic
massage" — manual stimulation of the woman's genitals by the doctor to
"hysterical paroxysm", which is now recognized as
orgasm.